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Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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TRANSMIT 3 - Transnational Perspectives on Migration and Integration

Judith Altrogge, Foto: Philipp Jung

Kontakt

Judith Altrogge, M.A.
Universität Osnabrück
IMIS
Seminarstr. 19 a/b, Raum 03/124
49074 Osnabrück

Judith.Altrogge@uni-osnabrueck.de

Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Laufzeit: 2025 bis 2027
Projektleitung: Prof. Dr. Helen Schwenken
ProjektmitarbeiterInnen: Judith Altrogge, Philipp Roman Jung

Der Forschungsverbund TRANSMIT der DeZIM-Forschungsgemeinschaft  untersucht Migration als einen komplexen, transnationalen sozialen Prozess. Ziel ist es, die Dynamiken dieses Prozesses besser zu verstehen, indem die Wechselwirkungen von Migration, Integration und Grenz- und Migrationspolitiken über Herkunfts-, Transit- und Zielländer hinweg analysiert werden. Dabei konzentriert sich TRANSMIT auf zwei für Deutschland besonders relevante Migrationsrouten. Seit 2019 baut das Team eine umfangreiche Dateninfrastruktur auf, die eine solche transnationale Forschung ermöglicht. In der neuen Projektphase soll diese gezielt weiter ausgebaut und vorhandene Daten weiter genutzt werden, um ausgewählte Themen und Fragestellungen zu analysieren.

Im Basismodul des Projekts werden fünf Themen schwerpunktmäßig und in Bezug zueinander bearbeitet: Aspirationen, Gender, Arbeit, Gesundheit und Klimawandel. Um diese Themen umfassend bearbeiten zu können, wird die bisher aufgebaute TRANSMIT-Dateninfrastruktur durch weitere Erhebungen gezielt erweitert. TRANSMIT setzt die Arbeit mit einem multimethodischen Ansatz fort, der quantitative und qualitative Elemente kombiniert. Das Forschungsdesign ermöglicht eine tiefgehende Analyse der Beweggründe und Erfahrungen von Migrant*innen und der politischen Rahmenbedingungen von Migration. In der kommenden Projektphase sind im Basismodul quantitative Erhebungen in Marokko und der Türkei und qualitative Erhebungen im Iran, Senegal, Gambia, Marokko, der Türkei und Deutschland vorgesehen. In einem Fokusmodul sollen zudem der Zusammenhang von Konflikten und Migration im Kontext der Auswirkungen des Klimawandels in Nigeria betrachtet werden. Hierzu ist eine weitere quantitative Erhebung in Nigeria beabsichtigt.

Die in der beantragten Projektphase zu erhebenden qualitativen und quantitativen Daten ergänzen die bereits bestehende TRANSMIT-Dateninfrastruktur. Diese soll im Rahmen des Servicemoduls externen Forschenden zur Verfügung gestellt werden. Dabei soll besonders der Zugang für Nachwuchswissenschaftler*innen durch gezielte Workshopangebote im Rahmen der DeZIM FG sichergestellt werden. Neben hochrangigen wissenschaftlichen Publikationen werden die Ergebnisse des Projektes zudem in niedrigschwelligen Formaten wie Policy Briefs, Lunch Discussions oder einem interaktiven Data Explorer für Politik und Öffentlichkeit zugänglich gemacht, um die Sichtbarkeit der internationalen Migrationsforschung im deutschen Diskurs zu gewährleisten. 

An TRANSMIT beteiligte Verbundpartner aus der DeZIM-Forschungsgemeinschaft

Berliner Institut für Empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM-Insitut)
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)